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2026 - Evaluierung des Projekts LOVe

2026 - Evaluierung des Projekts LOVe

11. Juni 2026

LOGO INTERREG TextAm 10.06.2026 fand die nächste Evaluierungsveranstaltung des deutsch-polnischen INTERREG-Projekts LOVe statt. Ziel war es, den aktuellen Projektstand vorzustellen und die bisherigen Ergebnisse gemeinsam mit den Projektpartnern und Gästen zu betrachten.

Neben unserer polnischen Partnerwerkstatt aus Świerzawa sowie Vertretern des Landkreises Złotoryja konnten wir auch eine Delegation des Sozialamtes Bautzen mit Amtsleiterin Frau Peggy Witschas begrüßen. Die hohe Beteiligung zeigte das große Interesse an den Projektinhalten und bisherigen Ergebnissen.

Nach der Begrüßung wurden die Werkstatt, das Projekt sowie die bisherigen Fortschritte vorgestellt. Einen besonderen Schwerpunkt bildete das Thema Bildung. Im Rahmen des Projekts werden drei neue Berufskompetenzprofile entwickelt und erprobt. Grundlage hierfür sind die Praxisbausteine – anerkannte Qualifizierungsbausteine für die berufliche Bildung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Herr Stefan Rau von der Fachstelle Praxisbausteine ergänzte die Präsentation mit seinem Fachwissen und stand für Fragen zur Verfügung.

Außerdem wurden die vielfältigen Aktivitäten des kulturellen Austauschs vorgestellt. Gemeinsame Workshops, Veranstaltungen und Exkursionen verdeutlichten die zahlreichen Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Die polnische Partnerwerkstatt präsentierte anschließend ihren Projektstand und eine digitale Lernplattform, die Menschen mit Behinderung künftig einen einfachen Zugang zu Bildungsangeboten ermöglichen soll. Auch die in Deutschland entwickelten Berufskompetenzprofile werden dort integriert.

Zum Abschluss nutzten einige Gäste die Gelegenheit, bei einem Rundgang die Werkstatt und ihre Arbeitsbereiche kennenzulernen.

Die Veranstaltung bot einen informativen Einblick in den aktuellen Stand des Projekts und machte die erfolgreiche deutsch-polnische Zusammenarbeit sichtbar. Wir bedanken uns bei unseren polnischen Partnern sowie allen Gästen für den konstruktiven Austausch.

2026 - Evaluierung

2026 - Evaluierung

2026 - Evaluierung

2026 - Evaluierung

2026 - Evaluierung

2026 - Die Werkstatt auf dem Berufemarkt Kamenz

2026 - Die Werkstatt auf dem Berufemarkt Kamenz

02. Juni 2026

LOGO INTERREG TextAm 30. Mai 2026 nahm die Werkstatt für behinderte Menschen St. Michael erstmals am Berufemarkt Kamenz in der Sporthalle am Flugplatz teil. Ziel unseres Messeauftritts war es, die vielfältigen Angebote unserer Werkstatt einem breiten Publikum näherzubringen, über die Möglichkeiten der beruflichen Rehabilitation zu informieren und unser deutsch-polnisches INTERREG-Bildungsprojekt „LOVe – Labor Omnia Vincit“ vorzustellen.

Auch wenn sich dieses Angebot an eine vergleichsweise kleine Zielgruppe richtet, ist es umso wichtiger, jungen Menschen Perspektiven aufzuzeigen, denen der Einstieg ins Berufsleben schwerfällt. Die Werkstatt kann dabei ein geschütztes Umfeld bieten, in dem individuelle Fähigkeiten entdeckt, gefördert und weiterentwickelt werden. Sie sollte nicht als Endstation verstanden werden, sondern vielmehr als Sprungbrett für eine selbstbestimmte berufliche Zukunft und – wenn möglich – den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Interessierte Besucherinnen und Besucher konnten sich über unsere vielfältigen Arbeitsbereiche informieren – von Montage, Tischlerei und Keramik über die Landschaftspflege bis hin zur Klosterbäckerei und dem Klostercafé. Außerdem stellten wir die Möglichkeiten der beruflichen Bildung durch zertifizierte Praxisbausteine vor. Auch für Menschen, die ihren bisherigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können, bietet die Werkstatt neue Chancen für eine sinnstiftende Beschäftigung und berufliche Orientierung.

Ein besonderes Highlight war das frische Kartoffelbrot aus unserer Klosterbäckerei, mit dem wir nicht nur viele Messegäste begeistern, sondern auch einen kleinen Einblick in unser Angebot geben konnten.

Insgesamt blicken wir auf einen gelungenen Messetag zurück. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen, interessante Gespräche und die angenehme Atmosphäre unter den Ausstellern machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Unser Dank gilt den Organisatoren für die hervorragende Durchführung und die Möglichkeit zur Teilnahme. Ebenso möchten wir Herrn Weidner, Amtsleiter der Kreisentwicklung, herzlich danken. Durch seine Unterstützung im Rahmen unseres Unternehmerstammtischs hat er die entscheidenden Anstöße gegeben und die notwendigen Prozesse ins Rollen gebracht. Wir freuen uns bereits auf den Berufemarkt im nächsten Jahr.

2026 - Berufemarkt Kamenz

2026 - Berufemarkt Kamenz

2026 - Berufemarkt Kamenz

2026 - Berufemarkt Kamenz

2026 - Berufemarkt Kamenz

2026 - Bildungskonferenz in Lauta – Inklusion gemeinsam gestalten

2026 - Bildungskonferenz in Lauta – Inklusion gemeinsam gestalten

18. März 2026

LOGO INTERREG TextAm 18. März 2026 nahmen wir im Rahmen des INTERREG-Projekts „LOVe – Labor Omnia Vincit“ an der 9. Bildungskonferenz des Landkreises Bautzen in Lauta (OT Laubusch) teil. Unter dem Motto „Potentiale entfalten. Wege ebnen. Zukunft gestalten – Inklusion in der Berufsorientierung“ kamen zahlreiche Akteure aus Bildung, Wirtschaft, Verwaltung und Sozialwesen zusammen, um über Wege zu einer inklusiven Arbeitswelt zu diskutieren.

Ein besonderer Höhepunkt für uns war die Teilnahme am Marktplatz der Möglichkeiten. An unserem Informationsstand präsentierten wir das Projekt LOVe sowie die vielfältigen Bildungs- und Arbeitsangebote für Menschen mit Behinderung in unserer Werkstatt. Dabei konnten wir mit vielen Interessierten ins Gespräch kommen, wertvolle Kontakte knüpfen und neue Impulse für zukünftige Kooperationen gewinnen.

Die Fachvorträge beleuchteten unter anderem inklusive Berufsorientierung, Fördermöglichkeiten für Arbeitgeber sowie erfolgreiche Beispiele zur Integration junger Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf in Ausbildung und Beruf. Ziel der Konferenz war es, vorhandene Potenziale besser zu nutzen und so einen nachhaltigen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Landkreis Bautzen zu leisten.

Ein weiterer Höhepunkt war der moderierte Erfahrungsaustausch am Ende der Veranstaltung, der von allen Beteiligten als besonders inspirierend und augenöffnend wahrgenommen wurde. Deutlich wurde: Alle Akteure verfolgen ein gemeinsames Ziel – mehr Teilhabe und Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt.

Fazit: Die Bildungskonferenz war für uns ein rundum gelungener Tag. Wir konnten unser Projekt und unsere Arbeit erfolgreich präsentieren, spannende Menschen kennenlernen und wichtige Netzwerke stärken. Die gewonnenen Kontakte und Impulse werden uns dabei helfen, inklusive Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten weiter auszubauen.

2026 - Bildungskonferenz

2026 - Bildungskonferenz

2026 - Bildungskonferenz

2026 - Bildungskonferenz

2026 - Bildungskonferenz

2026 - Workshop in Polen: Kreativer Flaschengarten

2026 - Workshop in Polen: Kreativer Flaschengarten

16. März 2026

LOGO INTERREG TextAm 11. März 2026 startete unsere Gruppe bereits früh in den Tag. Um 7:15 Uhr machten sich sechs Werkstattbesucher, zwei Betreuer und drei Projektmitarbeiter auf den Weg nach Polen. Ziel war die Werkstatt im polnischen Świerzawa, wo ein Workshop zum Thema „Flaschengarten“ auf uns wartete.

Nach der herzlichen Begrüßung wurden wir zunächst mit einem traditionellen polnischen Osterfrühstück empfangen. Auf dem Tisch standen unter anderem Pastete, Backkartoffeln mit Hering und ein Gemüse-Kartoffelsalat. Anschließend hielt ein Werkstattmitarbeiter, der früher als Forstarbeiter tätig war, einen interessanten Vortrag über den Aufbau des Waldes. Dabei erklärte er die verschiedenen Schichten wie Baum-, Strauch- und Krautschicht sowie die wichtige Rolle des Waldbodens, in dem viele kleine Lebewesen für die Zersetzung von Pflanzenresten und neue Nährstoffe sorgen.

Danach ging es in eine Montagehalle der Werkstatt, in der bereits alles für unseren Workshop vorbereitet war. Jeder Teilnehmer bekam ein Glas, eine Pflanze und die nötigen Materialien. Schritt für Schritt wurde erklärt, wie ein Flaschengarten aufgebaut ist – von der Drainage über Erde bis hin zur Pflanze. Mit viel Freude gestalteten alle ihren eigenen kleinen Garten im Glas. Am Ende hatte jeder Teilnehmer einen schönen Flaschengarten geschaffen, den er als Erinnerung mit nach Hause nehmen durfte.

Nach der kreativen Arbeit wurden wir erneut mit traditionellen polnischen Ostergerichten verwöhnt. Besonders die saure Mehlsuppe mit reichhaltiger Wurstbeilage sorgte für neugierige Blicke und gute Stimmung. Nach Hauptgang und Dessert waren alle gut gestärkt.

Zum Abschluss erhielten wir noch einen kurzen Rundgang durch die Werkstatt, bevor wir gegen 14 Uhr die Rückreise antraten. Um 16 Uhr erreichten wir wieder unsere Werkstatt.

Fazit: Ein rundum gelungener Tag mit leckeren polnischen Spezialitäten, interessanten Einblicken in den Wald und einem kreativen Workshop. Wir freuen uns schon auf die nächste Begegnung.

2025 - Workshop Flaschengarten

2025 - Workshop Flaschengarten

2025 - Workshop Flaschengarten

2025 - Workshop Flaschengarten

2025 - Workshop Flaschengarten

2025 - Workshop Flaschengarten

2025 - Workshop Flaschengarten

2025 - Workshop Flaschengarten

2025 - Workshop Flaschengarten

2026 - Stammtisch mit Kitas und Altenpflegeeinrichtungen

2026 - Stammtisch mit Kitas und Altenpflegeeinrichtungen

03. März 2026

LOGO INTERREG TextAm 03. März 2026 fand in der WfbM St. Michael im Klostercafé in Panschwitz-Kukau der Stammtisch „Ein Tisch, viele Möglichkeiten“ statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Kitas, Altenpflegeeinrichtungen sowie sozialen Organisationen kamen zusammen, um sich über inklusive Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung auszutauschen.

Zu Beginn wurde das deutsch-polnische INTERREG-Projekt „LOVe – Labor Omnia Vincit“ vorgestellt, in dessen Rahmen das Treffen stattfand. Ziel ist es, neue Wege zu eröffnen, um Menschen mit Behinderung stärker in Arbeitsprozesse außerhalb der Werkstatt einzubinden – insbesondere in sozialen Einrichtungen wie Kitas oder Altenpflegeheimen.

Gemeinsam wurden unterschiedliche Möglichkeiten der Kooperation diskutiert. Neben Praktika und Außenarbeitsplätzen wurden auch Dienstleistungen der Werkstatt als wertvolle Unterstützung für soziale Einrichtungen hervorgehoben. Dazu zählen beispielsweise einfache Hausmeistertätigkeiten, handwerkliche Arbeiten, Reparaturen oder unterstützende Aufgaben im Alltag.

Fazit: Der Stammtisch „Ein Tisch, viele Möglichkeiten“ machte deutlich, wie groß das Interesse an inklusiver Zusammenarbeit in der Region ist. Persönliche Begegnungen und praktische Erfahrungen bilden die Grundlage für nachhaltige Kooperationen und den Abbau von Vorurteilen. Der Austausch soll daher fortgesetzt werden, um gemeinsam neue Perspektiven für Menschen mit Behinderung zu schaffen

  1. 2025 - Workshop polnische Weihnachtsgerichte kochen in Świerzawa
  2. 2025 - Workshop Pfefferkuchen backen in der Klosterbäckerei
  3. 2025 - Adventsmarkt und Tag der offenen Tür
  4. 2025 - Zweiter Unternehmerstammtisch der WfbM St. Michael

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